«Zurück •  Startseite / Index •  Suchen •  Impressum •  Gästebuch •  About •  Anmelden • Aus den Irrtümern » der Weiberei » der Schönen »

“Gewidmet der Schönen“

Schönheit ist natürlich Geschmackssache. Dem Weibe ist jede andere Frau eine Konkurrentin, die sie argwöhnisch mustert, dem Lüstling ist die Schöne eine Wonne und dem Anonymen Christen ein Rätsel. Doch soll dieses Kapitel nicht der Schönheit an sich gewidmet sein, sondern den teils panisch verzweifelten Versuchen der holden Frauenwelt, die eigene Schönheit zu verbessern, zu konservieren oder zu korrigieren. Derjenigen, die meint, ihre Schönheit möglichst vielen Männern zugute kommen lassen zu müssen, ist in der Berufe-Rubrik ein eigenes Kapitel, gewidmet der Hure, zugedacht.

Keine Kategorien


Irrtum#370: Will man seine Haut dunkler färben, muss man entsprechendes Make-Up besitzen.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Nein. Weiss man lange genug vorher bescheid, kann man unter die Sonnenbank. Na gut, es gibt eine einfachere und vor allem weniger zeitaufwendigere Methode: Man besorge sich Eisenoxid (nix anderes als Rost), zerstosse es sehr, sehr fein, öle das Gesicht etwas ein trage den Rost vorsichtig auf. Voila! Wem das seltsam erscheint, der möge ins … [weiterlesen]


Irrtum#428: Will man eine Dauerwelle frisieren, hat man im Mittelalter kaum Möglichkeiten dazu.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Aber sicher doch. Man nehme ein Brenneisen (kein brennendes Eisen, ein Brenneisen!) und dazu etwas Eiweiss, und schon geht’s los. Man schmiere sich das Zeug in die Haare, und wenn man nun mit dem Brenneisen vorsichtig ein bisschen zwirbelt… Herzallerliebst! Schon sieht man aus wie eine Mischung aus Momo und Romy Schneider. War im Mittelalter … [weiterlesen]


Irrtum#444: Will man seine Lippen rot oder seine Wangen rosiger färben, muss man entsprechendes Make-Up besitzen.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Nicht verzweifeln! Das einzige, was man braucht, ist ein kleiner Fingerhut voll von Schildläusen. Deren Saft nämlich war es auch, der den Damen im Mittelalter als Make-Up diente, mit dem man sich die Lippen färbte oder auch die Wange rougte… rougierte?… rouglifizierte?… naja, halt etwas rouge schminkte. Eine weitere Möglichkeit ist eine Schminke aus Öl … [weiterlesen]


Irrtum#445: Will man einen blasseren Teint, muss man entsprechendes Make-Up besitzen.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Och nö, nicht nötig. Im Mittelalter war blasser Teint eine Zeitlang recht beliebt, und so benutzte man eine Art Schminke, die man sich recht einfach aus Weizenschrot herstellte. Dieses Verfahren ist recht einfach und im Grunde die elegantere Methode des Fresse-ins-Mehl-Tunkens. Stellt man sich dazu noch vor, dass die spanischen Damen um diese Zeit ihre … [weiterlesen]


Irrtum#448: Will man seine Haare schwarz färben, muss man sie wohl einem Feuerchen aussetzen.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Es gibt weniger drastische Methoden. Früher benutzte man vor allem Henna und Indigo, was allerdings beides nicht so billig war.
Kommentar von Heretic38:?!?!?! Indigo?! Meine Fresse, das Zeug stinkt im Rohzustand wie Scheiße! Und färbt Henna nicht bestenfalls Dunkelrot? Antwort des Anonymen Christen: Das mit dem Gestank war nicht schlimm, gesellte sich doch damit nur … [weiterlesen]


Irrtum#449: Will man seine Haare blond färben, hat man früher Pech gehabt: Geht nicht.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Sabbel net, det geiht! Und zwar mit Färberröte. Das ergab zwar vermutlich kein wasserstoffperoxidblond, aber zumindest ein strassenköterblond, und das reicht doch schon mal aus, um sich etwas zu verkleiden, oder?


Der Inhalt dieser Webseite ist urheberrechtlich geschützt! Die Verwendung, Verbreitung oder Wiedergabe von Texten, auch Auszugsweise, sowie Bildern und Grafiken dieser Seite ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Autor ist ausdrücklich untersagt. Wenn du zitieren willst - bitte sei so nett und frag einfach vorher den Autor!

teucom.net ...denn teucom ist nett!
Hier gehts zu  Mittelalter Top 100 Listinus Toplisten BeliebtesteWebseite.de Mittelalter-Portal TempusPorta
//content