Irrtum#530: Inquisitoren sind ehrliche Leute.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliEs ist erwiesen, dass recht viele Inquisitoren bei ihrer Arbeit pfuschten. Einige stachen bei der Nadelprobe (Nummer 520, gewidmet dem Inquisitor (
Weiberei)) mit der stumpfen Spitze der Nadel zu, einige machten das Seil, mit der die Verdächtige bei der sogenannten Wasserprobe in ein Wasserbecken hinabgelassen wurde und nur dann darin versinken konnte, wenn sie keine Hexe war (angeblich nahm reines Wasser nichts Unreines an) so kurz, dass die Verdächtige gar nicht versinken konnte, andere manipulierten die Hexenwaage. Eine Hexenwaage verglich das Gewicht einer Verdächtigen mit dem Gewicht einer Bibel oder mit ein paar Pfund irgendwelcher gesegneter Materialien. War die Verdächtige schwerer als z.B. die Bibel, war sie keine Hexe. Dennoch: Oft zeigte die Waage an, die Bibel sei in der Tat schwerer als die Frau, und schon hatte man wieder eine Hexe gefunden. Diese Manipulation geschah nicht durch bösen Willen, sondern einige Inquisitoren wollten eine der Hexerei Angeklagte auf keinen Fall wieder laufenlassen, weil sie geradezu panisch befürchteten, dass die “
Hexen” sie durch irgendwelche magischen Tricks betrogen. Und eines sollte man nicht vergessen: Nicht alle
Inquisitoren waren derart krank; viele handelten durchaus “fair”, und Gegner der Inquisition gab es durchaus, doch lebten sie extrem gefährlich.
- Irrtum#261: Die Inquisition wurde zu ihrer Blütezeit "peinliche Befragung" genannt, weil es die Befragten in peinliche Situationen brachte.. Eigentlich stimmt das sogar, allerdings war die Bedeutung des Wortes "peinlich" damals eine andere; sie kommt nämlich vom Wort "Pein", also Schmerz.
- Irrtum#195: Die Inquisition begann mit der Verfolgung von Hexen (oder von Leuten, die Hexen zu sein schienen). Eigentlich nicht.
- Irrtum#194: Die Inquisition beschränkte sich auf Hexen (oder auf Leute, die Hexen zu sein schienen). Der Katalog der von der Inquisition Verfolgten erstreckte sich auf folgende Bevölkerungsgruppen: Katharer (siehe auch Nr.

