Irrtum#541: Das Rezept der berühmten “Hexensalbe” ist unbekannt.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliFormulieren wir es so: Es variiert. Diese Salbe, mit der
Hexen sich und ihre Besen angeblich einrieben, stellte eines der grössten Pseudo-Rätsel des 16. Jahrhunderts dar. Nimmt man alle Rezepte zusammen, so läuft es im Grunde auf die vier Komponenten Belladonna, Bilsenkraut, Alraune und das
Fett eines toten (ungetauften) Kindes hinaus. Diese Salbe war es, die die Besen erst zum Fliegen brachte. Man streitet sich trefflich, ob nun Bilsenkraut und Tollkirsche wirklich dazugehörte oder nicht doch Blut von einer mit einer Hostie gefütterten Kröte und Knochenmehl von Gehnkten. Tja. Ein bisschen komisch war sie schon, die damalige Zeit.
- Irrtum#521: Hexen sind selten. Die Zahlen sprechen dagegen, die Chronisten erst recht.
- Irrtum#550: Mit der Inquisition macht man keine Geschäfte. In einigen Regionen Europas bekam ein Inquisitor für jeden Prozess eine Art Provision von der Kirche und der Folterknecht ebenso.
- Irrtum#523: Ein Hexenturm ist die Behausung einer mächtigen Hexe. Ein Hexenturm ist in der Tat die Behausung von Hexen, jedoch nicht unbedingt freiwillig.


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