Irrtum#485: Ein Heer ist träge und langsam, weil es so gross ist.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliTja, was heisst langsam? Es kam halt wieder mal auf viele Faktoren an, auf
Wetter, Ausrüstung, Gelände, Allgemeinzustand der 
Soldaten, Vorliebe des warmen
Feldherrn für Blumen am Wegesrand. Man rechnete im Mittelalter für ein normales Heer mit schwerer Ausrüstung gut 15 km/Tag, bestand das Heer nur aus Kavallerie, so kann man mit 30 bis 40 km/Tag rechnen, bei zeitweisem Trab 45 km/Tag. Eine kleinere Gruppe guter
Reiter auf ausgeruhten Pferden schaffte über Tage hinweg bis zu 60 km/Tag.
- Irrtum#252: Ritter gallopieren auf Gegner zu, da ihre Kraft so am grössten ist. Ganz gemächlich und gemütlich schritt das Pferd des Ritters bis 1500 und noch später dahin, um seinen Reiter zu Kampfe zu tragen.
- Irrtum#128: Man zieht in die Schlacht, um möglichst viele Gegner zu töten. Man zieht eigentlich in die Schlacht, um möglichst viele Gegner kampfunfähig zu machen.
- Irrtum#158: Man stellt Bogenschützen am besten in eine lange Reihe vor die anderen Abteilungen, damit sie schiessen konnten, bis der Gegner nahe genug heran sind. Dann zieht sich die Bogenschützenabteilung zurück. Jooh, kann man machen.

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