|
«Zurück •
Startseite / Index •
Suchen •
Impressum •
Gästebuch •
About •
Anmelden • Aus den Irrtümern » der Schlacht » dem Feldherrn »
“Gewidmet dem Feldherrn“
Der Feldherr ist ein Herr, der dem Soldaten sagt, wann er gegen wenn anzutreten hat. Berühmte Exemplare dieser Species gibt es genug, doch die, die eigentlich im Schlachtgetümmel waren, waren - und sind - die Soldaten. Im übrigen kann derjenige, der mehr über die Details dessen wissen will, was der Feldherr denn so für Leute befiehlt, die Rubrik Kampf lesetechnisch konsumieren.
Keine Kategorien
Irrtum#121: Frauen in der Armee gibt’s nur in Demi-Moore-Filmen. Aktualisiert 21. Juli 2008
An der Front, ja, mag sein. Aber in allen Zeitaltern ausser unserem jetzigen waren Frauen ein superwichtiger Bestandteil jeder Armee, denn sie kümmerten sich hinter den Linien um Verpflegung, Verletzte und Moral der Truppe, während sich die Männer an der Front austobten. Gut ein Fünftel der Ausgaben eines Feldzugs entfielen auf den Tross an Weibsvolk … [weiterlesen]
Irrtum#128: Man zieht in die Schlacht, um möglichst viele Gegner zu töten. Aktualisiert 21. Juli 2008
Man zieht eigentlich in die Schlacht, um möglichst viele Gegner kampfunfähig zu machen. Man zielte oft also auf die Beine des Gegners, um ihn lauf- und somit kampfunfähig zu prügeln, und die Folge war, dass man durchaus Chancen hatte, eine Schlacht zu überleben, wenn man auch zur Verliererseite gehörte. Der Mythos, dass von zwei Parteien, … [weiterlesen]
Irrtum#129: Man kann einen Schildwall durch einen Ansturm in Pfeilformation knacken. Aktualisiert 21. Juli 2008
Kaum, denn ein Schildwall ist genau dazu gedacht, eben solchen Attacken zu widerstehen. Man muss aber bedenken, dass ein effizienter Schildwall nur nach einer Seite hin möglich ist und nicht oder fast nicht Ecken formen kann. Dies wiederum führte dazu, dass ein Schildwall extrem schnell aufgemischt werden konnte, wenn man es schaffte, eine Flanke anzugreifen. … [weiterlesen]
Irrtum#130: Der Feldherr leitet die Schlacht von hinten aus. Aktualisiert 21. Juli 2008
Manchmal ja, aber oft genug kämpften Feldherren auch vorne mit; bei Wikingern gehörte dies oft sogar zum guten Ton. Dies barg ein gewisses Risiko nicht nur für den Feldherrn, sondern auch für die gesamte Armee: Fiel nämlich der Feldherr, brach oft die Moral der Truppe. Doch solange er lebte, war die Moral um so besser. … [weiterlesen]
Irrtum#131: Eine Pfeilformation ist schlagkräftig und gut. Aktualisiert 21. Juli 2008
Stellen wir uns eine Pfeilformation vor: An der Spitze der Formation ist genau ein Soldat (in Worten: einer). Ein Soldat, der gegen einen Haufen gegnerischer Soldaten anrennt, ist sehr schnell ein toter Soldat. Dem toten Soldat folgen zwei weitere Soldaten, nämlich einer, der rechts hinter ihm lief, und einer, der links hinter ihm lief. Zwei … [weiterlesen]
Irrtum#158: Man stellt Bogenschützen am besten in eine lange Reihe vor die anderen Abteilungen, damit sie schiessen konnten, bis der Gegner nahe genug heran sind. Dann zieht sich die Bogenschützenabteilung zurück. Aktualisiert 21. Juli 2008
Jooh, kann man machen. Muss man aber nicht. Eine sehr gebräuchliche Variante war es, die Bogenschützen an die vorderen Flanken zu stellen, damit sie die Breite der angreifenden Front schmälerten. Das mit dem Rückzug war dann auch einfacher. Für’s Grobe kam dann oft die Kavallerie über die Flanken und die Infantrie in der Mitte - … [weiterlesen]
Irrtum#199: Bogenschützen sind dazu da, den Angriff des Feindes im Nahkampf zu verhindern (oder wenigstens zu schwächen). Aktualisiert 21. Juli 2008
Verhindern? Wieso verhindern? Das ist eine Schlacht und kein Katholikentag! Bogenschützen waren vor der Schlacht vor allem dazu da, den Feind erst zum Angreifen zu bringen! Ist doch klar: Wenn man mit seinen Bogenschützen (oder weitaus effizienter: mit deren Pfeilen) auf den Feind schiesst, so muss dieser entweder weichen (dann kann die eigene Armee seinen … [weiterlesen]
Irrtum#200: In Schlachten befinden sich die weniger Trainierten, die eigentlich Zivilisten sind, in der Infanterie. Aktualisiert 21. Juli 2008
Definitiv Quark. Die Infantrie war mit Ausnahme der Ritterzeiten das Rückgrat einer jeden Armee und musste daher aus gut trainierten, disziplinierten und kampferprobten Soldaten bestehen, die alle Kommandos genau auf die richtige Art und Weise befolgen konnten, die wussten, dass sie nur stark waren, wenn sie zusammenstanden und ihre Position nur dann wechseln durften, wenn … [weiterlesen]
Irrtum#202: Wer eine Schlacht führen will, muss Soldaten haben und schickt dazu seine Boten aus, die Truppen ausheben. Aktualisiert 21. Juli 2008
Fast immer ist es eher so, dass Briefe und Boten nur an die Adeligen gingen, an die Landbesitzer vor allem. Diese waren dann in den meisten Fällen sogar verpflichtet, nun entweder die entsprechende Anzahl von Leuten zur Verfügung zu stellen oder aber eine heftige Geldsumme abzudrücken oder gar vom Land zu verschwinden. Man nennt sowas … [weiterlesen]
Irrtum#210: Die Phallanx ist eine Art Quadratformation. Aktualisiert 21. Juli 2008
Oft genug wird die Phallanx mit dem Karree verwechselt, doch ist die einzige Ähnlichkeit die, dass demjenigen, der die Phallanx angreift, genauso eng beieinanderstehende Soldaten entgegenstehen wie dem, der ein Karree angreift. Generell ist aber das Karree zu allen Seiten gleich breit, während die Phallanx sehr viel breiter ist, dafür aber nicht so tief. Die … [weiterlesen]
|
|