Irrtum#497: Das Teleskop dient der Himmelsbeobachtung.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliEigentlich war das Teleskop ein militärisches Instrument des 17. Jahrhunderts. Man versuchte sich damals zunehmend in der “Geometrie der Schlachtführung”, das heisst man übte sich darin, Reichweiten, Höhen, Entfernungen und Winkel zu messen, um das Zielen mit der Artillerie besser zu bewerkstelligen. Zeitgenössische deutsche
Kanonen haben sogar nicht selten Entfernungs - und Winkeltabellen, und das für Blei- Stein- Eisen- und Rumkugeln. Äh. Um nun bestimmte Entfernungen einschätzen zu können, brauchte man ein Teleskop, welches man auch prompt erfand.
- Irrtum#312: Kanonen sind Vorderlader, das sieht man in jedem Abenteuerfilm. Die Kanonen machten die Veränderung vom Vorderlader zum Hinterlader ebenso durch wie die Gewehre, jedoch verzögert.
- Irrtum#300: Das Hauptproblem der Kanone ist der Rückstoss. Der Rückstoss war sicherlich einst ein Problem, doch hatte man am Anfang mit einem weiteren Problem zu kämpfen, welches noch verheerender sein konnte, nämlich dem des Ausschlags.
- Irrtum#156: Auf Wurfmaschinen gehören nur Steine. Wie unkreativ.

