Irrtum#516: Das Pfählen von Vampiren ist eine Geschichte, aber nicht Realität.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliDer Bocksen-Mann, benannt nach dem Ort seiner Auffindung, ist ein Typ, der schon seit geraumer Zeit tot ist. Er liegt - immer noch tot - in einem schwedischen Museum und gammelt kein bisschen vor sich hin, weil das Moor, aus dem man ihn gezogen hat, ihn konserviert hat. Der Typ hat eine interessante Besonderheit: In seinem Herzen steckt ein hölzerner Pfahl, gerade so, als ob er aus einem Bram-Stoker-Roman entsprungen ist. Gerade so wie bei einem besiegten
Vampir. Man hat herausgefunden, dass er wohl zum Zeitpunkt seiner “Pfählung” bereits tot gewesen war. Glaubt man der Literatur von damals, so waren solche Massnahmen durchaus Usus, doch ist nach Wissen des Anonymen Christen der Bocksen-Mann die einzige Leiche, die man mit nach dem
Tod in die Brust gerammtem Pfahl gefunden hat.
- Irrtum#212: Haare und Nägel wachsen nach dem Tod noch ein Stück weiter. Zum Wachsen braucht man Proteine und viele andere "Rohstoffe".
- Irrtum#187: Es gibt weder Vampire noch irgendwelche Leute, die als Vampire gelten können. Irrtum.
- Irrtum#186: Die Verbindung von Vampiren und Erotik ist eine Erscheinung der Neuzeit. Es mag verwundern, doch die erste Szene, die Bram Stoker auf einem Zettel als Gedankenstütze niederschrieb, war nicht etwa eine spannende Kampfszene oder ein strategisches Konzept der Gesamtgeschichte, sondern die wohl erotischste Szene des ganzen Romans, nämlich die, in der drei hübsche Vampirbräute den wehrlosen Romanhelden Jonathan vernaschen.

