Irrtum#187: Es gibt weder Vampire noch irgendwelche Leute, die als Vampire gelten können.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliIrrtum. Dass es die Vampirfledermaus gibt, ist den meisten, die diesen Text hier zu lesen imstande sind, klar, aber dass es in der Tat eine Sorte von Leuten gibt, die dem Bild des
Vampirs sehr nahe sind und von denen wahrscheinlich die Sage über die Blutsauger herrührt, wissen eher wenige. Der
Arzt Georg Tallar veröffentlichte 1784 ein Werk über eine unbestimmte Krankheit, die auf Mangel an bestimmten Nährstoffen zurückzuführen war und zu Auszehrung und Blässe führte. Der Gaumen verhärtete sich bei den Kranken und schob so die vorderen Zähne nach vorne. Wie es zur damaligen Zeit durchaus Praxis war, suchte man sein Heil in der Magie, unter anderem im Einreiben des Körpers mit Blut von Leichen. Interessant ist vor allem, welche Pflanze die Mangelerscheinungen am schnellsten beheben konnte: Knoblauch. Übrigens könnte man auf den Verdacht kommen, dass die hier beschriebene Krankheit dieselbe ist wie die in Nummer 413, gewidmet dem
Werwesen (
Mystik), doch dem ist nicht so: Diese Krankheit hier ist eine Ernährungsmangelkrankheit, jene eine Erbkrankheit.
- Irrtum#212: Haare und Nägel wachsen nach dem Tod noch ein Stück weiter. Zum Wachsen braucht man Proteine und viele andere "Rohstoffe".
- Irrtum#555: Fledermäuse werden mit Vampiren in Verbindung gebracht, weil sie Blut saugen. Die grösste heimische Fledermaus in Deutschland ist acht Zentimeter gross und frisst Insekten.
- Irrtum#357: Blut ist rot. So so, ist es das? Na gut, zugegeben, das Blut, dass der ambitionierte Vampir aus den Halsschlagadern seiner Opfer saugt, ist rot, aber auch nur, weil es sich hierbei um eine Arterie handelt, also eine Ader, die Blut vom Herzen weg leitet.



