Irrtum#525: Untote Götter gibt es nicht.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliDer
Gott Mimir aus der nordischen Götterfamilie der Asen wurde zu der anderen Götterfamilie, den Wanen, geschickt, um dort zu leben. Die Wanen aber fanden den alten Sack unsympathisch und hackten ihm kurzerhand den Kopf ab. Nicht jedoch, das Mimir nun die Klappe gehalten hätte, nein, er laberte fröhlich weiter. Also hinterlegte man den untoten Kopf an einer Quelle am Fusse des Lebensbaums Yggdrasil, und wenn er noch nicht verstummt ist, dann redet er noch heute. Übrigens verfügt die Göttin Hel über eine ganze Menge untote Bewohner in ihrer Welt (welche auch Hel heisst). Diese nordische Hölle ist unter anderem bewohnt von den beiden Asengöttern Baldur und Hödr, die der Untotenarmee Hels jederzeit zur Verfügung stehen. Zu Ragnarök, der Götterdämmerung, werden sie als lebendige Götter wieder auferstehen. Hel selbst hat anscheinend auch
Probleme mit dem
Untotendasein: Ihre Beine, so sagt man, seien skelettiert. Das ist echt scheisse für eine Dame, so von wegen Röcke tragen und so is jetzt nicht mehr…
- Irrtum#160: Das Necronomicon, das Buch der Toten, ist mit Blut geschrieben und mit Menschenhaut gebunden. Das Original des Necronomicons hat man entweder noch nicht gefunden oder man hat es gefunden und weiss es nicht.
- Irrtum#375: Necronomicon gleich Totenbuch. Ou ne, das ist was Unterschiedliches.
- Irrtum#580: Einem Toten, dessen Körper man nicht findet und dessen Seele friedlich im Jenseits ist, kann man nicht mehr schaden. Der Tod ist in fast allen Religionen nichts anderes als ein Weiterleben auf einer anderen Ebene.

