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Irrtum#409: Ein Ghul entsteht durch Necromatie.

Aktualisiert am 21. Juli 2008 von Ali

Im eigentlichen Sinne ist der Ghul ein Ammenmärchen, das das Essen von Leichen verhindern soll (Siehe hierzu Nummer 408, gewidmet dem Schamanen (Mystik)) und die Aktivitäten der Bevölkerung auf das blosse Ausrauben der Leichen beschränken sollte, was (nicht nur im Mittelalter) noch häufiger vorkam (sprich: immer). Demnach wird, wer zu Lebzeiten Menschenfleisch gegessen hat, nach seinem Ableben oder auch davor zu einem Ghul, einem wilden, wahnsinnigen Untoten, der dazu verdammt ist, ewig weiter nach Menschenfleisch zu hungern. Gerne wurde das ganze dann verquickt mit der Geschichte vom Trinken von Vampirblut, was einen Menschen zum Ghul, d.h. zum Diener des entsprechenden Vampirs mache. Diese Geschichte aber scheint sehr jung, mythologisch glaubhafter ist die weitaus ältere Geschichte vom Menschenfresser. ——————–
Kommentar von Efeuranke: Vampire haben Blut? Ich glaube ich bin nicht wirklich hinreichend über die Kerlchen orientiert… bisher dachte ich, man würde zum Vampir, wenn ein solcher einem das Blut aussauge, und sei dann ein blasses und unblutiges Wesen, mal abgesehen vom Blut- analog zum Milchbart auf der Oberlippe…” ——————– Antwort des Anonymen Christen: Vampire sind Phantasiewesen, als solche also nicht exakt definiert. Komplett blutlos dürften sie allerdings nicht sein, denn die Mythen sind sich fast alle darin eing, dass Vampire beim Zwiebelschneiden Blut weinen.

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