Irrtum#318: Der heilige Gral ist einfach und schlicht, denn es ist der Kelch eines Zimmermanns.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliWohl zu viel Indiana Jones gesehen? Jesus Christus wurde von jubelndem
Volk in Jerusalem empfangen, man legte ihm alles zu Füssen, eine Frau wusch mit ihren Haaren sogar seine Füsse in Öl (Öl war damals so ziemlich das teuerste, was es gab!), und sicherlich war er bei jemandem zu Gast, der genug Geld hatte, alle 12 Jünger inclusive ihres Chefs zu beherrbergen, ausserdem überschütteten alle Gläubigen Jesus mit Gaben, und da soll er aus einem einfachen Becherchen gesoffen haben? Har, dass der Anonyme Christ nicht lacht! Ambitionierte Theologen werden nun sagen, dass Jesus einen prunkvollen Kelch sicherlich abgelehnt hätte, aber der Anonyme Christ ist nun mal kein Theologe…
- Irrtum#349: Die Bundeslade ist eine Erfindung. Soll das ein Witz sein? Das Buch Leviticus und die Teile davor und danach beschreiben die Bundeslade unglaublich detailiert, so detailiert, das diese Passagen in ihrer Langweiligkeit selbst zähere naturalistische Literatur locker in die Tasche stecken.
- Irrtum#315: Der heilige Gral ist deshalb der heilige Gral, weil Jesus Christus ihn beim Abendmahl unter den Jüngern herumreichte. Also genaugenommen ist das mit dem Herumreichen eher zweitrangig.
- Irrtum#316: Artus zog das magische Schwert Excalibur aus dem Stein. Nee, das war ein anderes Schwert.


