Irrtum#506: Kugeln verursachen im Grunde kleinere Wunden als Pfeile oder Stichwaffen.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliEin Pfeil geht wegen seiner hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften gut durch Fleisch durch. Ein
Schwert auch, denn auch hier ist der Widerstand des Fleisches auf die schmale Klinge punktuell sehr klein. Ein Geschoss aus einer Pistole hatte im Mittelalter andere Eigenschaften. Wenig aerodynamisch und recht gross, traf das Geschoss ins Fleisch und verursachte dort in einem sehr grossen Umfeld innere Verletzungen. Wer nicht auf Splatter steht, möge an dieser Stelle die Augen zumachen: Die Berichte über Verletzungen durch herumfliegende Teile (Knochen, Zähne u.v.a.) von soeben getroffenen 
Soldaten, die gerade noch vor oder neben einem standen, häufen sich mit dem Aufkommen der Gewehre und Pistolen. Danke schön, Sie können die Augen wieder aufmachen. Die Infektionsgefahr und überhaupt die Gefahr, dass man an Verletzungen starb, war grösser als zuvor, und das Entfernen von Kugeln war natürlich um ein vielfaches schwerer als das Entfernen von
Pfeilen.
- Irrtum#385: Gewehrreinigen ist eine Schikane zur Versäuerung des Wehrdienstes. Schwarzpulver sammelt sich überall, und vor allem in Gewehren.
- Irrtum#390: Eine kurze Pause zwischen zwei Feuersalven, und die UZI kühlt wieder ab. Eine kurze Pause bringt gar nix, da kann sie noch so lila sein.
- Irrtum#383: Erst schiessen, dann Fragen stellen. Selbst realistische Filme verschweigen heutzutage aus Gründen der Rücksicht auf das Kinobesuchergehör, wie exorbitant laut eine Schusswaffe so ist.

