«Zurück •  Startseite / Index •  Suchen •  Gästebuch •  Impressum •  Anmelden • Mehr vondem Schützen

Irrtum#506: Kugeln verursachen im Grunde kleinere Wunden als Pfeile oder Stichwaffen.

Aktualisiert am 21. Juli 2008 von Ali

Ein Pfeil geht wegen seiner hervorragenden aerodynamischen Eigenschaften gut durch Fleisch durch. Ein Schwert auch, denn auch hier ist der Widerstand des Fleisches auf die schmale Klinge punktuell sehr klein. Ein Geschoss aus einer Pistole hatte im Mittelalter andere Eigenschaften. Wenig aerodynamisch und recht gross, traf das Geschoss ins Fleisch und verursachte dort in einem sehr grossen Umfeld innere Verletzungen. Wer nicht auf Splatter steht, möge an dieser Stelle die Augen zumachen: Die Berichte über Verletzungen durch herumfliegende Teile (Knochen, Zähne u.v.a.) von soeben getroffenen Soldaten, die gerade noch vor oder neben einem standen, häufen sich mit dem Aufkommen der Gewehre und Pistolen. Danke schön, Sie können die Augen wieder aufmachen. Die Infektionsgefahr und überhaupt die Gefahr, dass man an Verletzungen starb, war grösser als zuvor, und das Entfernen von Kugeln war natürlich um ein vielfaches schwerer als das Entfernen von Pfeilen.

Mehr zum Thema:

Diesen Artikel per Mausklick bewerten

FurchtbarNicht so tollGanz OKGut!Super!
Loading ... Loading ...

Kommentar von Einhard:

15. August 2008
Und selbst bei modernen Kugeln ist die Austrittswunde deutlich größer, als die Eintrittswunde

Kommentar? Frage? Berichtigung?   ...oder Eintrag ins Gästebuch?

Der Inhalt dieser Webseite ist urheberrechtlich geschützt! Die Verwendung, Verbreitung oder Wiedergabe von Texten, auch Auszugsweise, sowie Bildern und Grafiken dieser Seite ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Autor ist ausdrücklich untersagt. Wenn du zitieren willst - bitte sei so nett und frag einfach vorher den Autor!

teucom.net ...denn teucom ist nett!
Hier gehts zu  Mittelalter Top 100 Listinus Toplisten BeliebtesteWebseite.de Mittelalter-Portal TempusPorta
//content