Irrtum#348: Ein gut festgezurrter Sattel rutscht nicht.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliDenkste! Pferde können recht raffiniert sein, und da das tragen eines Sattels unangenehm ist, schlucken Pferde, die die Prozedur mit dem Sattel kennen, beim Satteln Luft. Dadurch werden sie breiter, und wenn der Reiter dann auf dem Sattel sitzt, wird diese Luft wieder hinausgelassen. Für’s Pferd ist das zunächst gemütlicher, aber irgendwann kommt der Moment, an dem der
Reiter “schwimmt”. Dann muss den Sattel halt nochmal nachziehen, und wer es mal ausprobiert, wird sich wundern, wie viel Platz dann plötzlich noch da ist. So, nun wird sich der medizinisch Interessierte wahrscheinlich lediglich noch fragen, an welchem Ende des Pferdes die geschluckte Luft denn nun entfleucht…
- Irrtum#225: Aufsitzen heisst, in die Steigbügel zu steigen und auf das Pferd zu gelangen. Bis zur Jahrtausendwende im Mittelalter wäre das insofern problematisch geworden, weil man erst gar keine Steigbügel gefunden hätte.
- Irrtum#228: Ein Pferd kostet maximal das Doppelte einer Kuh. Weit gefehlt: Ein Pferd, welches auch nur einigermassen reit- oder gar schlachtentauglich war, kostete ca.
- Irrtum#295: Eine Wagenburg ist eine Improvisation zur Verteidigung. Improvisation? Nun, die Hussiten unter Jan Zizka (über die Z gehören Häkchen, aber der Zeichensatz im Internet ist nun mal begrenzt) konnten das mit der Improvisation wohl recht gut.

