«Zurück •  Startseite / Index •  Suchen •  Impressum •  Gästebuch •  About •  Anmelden • Aus den Irrtümern » dem Kampfe » dem Krieger »

“Gewidmet dem Krieger“

Jenseits der dem Barbaren, dem Ritter oder dem Schwertkämpfer gewidmeten Rubriken ist diese Widmung eine Art Auffangbecken für alles, was in diese Sparten nicht exakt hineinpasste, ähnlich dem, was der dem Soldat gewidmete Teil in der Schlacht-Rubrik darstellt.

Keine Kategorien

Seite 1 von 212Nächste»

Irrtum#39: Kriegshammer werden im Krieg benutzt.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Klingt logisch, ist aber nur teils richtig, denn noch mehr brauchte man Kriegshammer in Zweikämpfen, die aus Gründen der Ehre oder des Gottesurteils ausgetragen wurden. Das Schöne an einem Gottesurteil durch den Kriegshammer ist, dass der Verlierer keine Berufung mehr einlegen konnte, weil er sich nach dem Kampf meist zu platt dafür fühlte.


Irrtum#65: Ein Streitkolben ist eine gute Waffe für einen Krieger.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Hm. Vielleicht. Aber benutzt wurde er eigentlich seltener in der Schlacht. Im Grunde ist der Streitkolben auch nicht unbedingt als Waffe konzipiert, sondern als Machtsymbol, respektive als disziplinarisches Mittel für Sklaven, Untergebene und Gefangene. Rollenspieler-Irrtum Nr. 65a: Nein, ein Kolbenfresser frisst keine Streitkolben.


Irrtum#8: Eine Peitsche ist keine Waffe für einen Krieger, sondern eher etwas für Tierbändiger, Dominas und Folterknechte.
Aktualisiert 21. Juli 2008

That’s cute. But it’s wrong. Eine Peitsche ist eine verdammt starke Waffe und wurde im Krieg gespickt mit Steinen, Haken und anderen Raffinessen benutzt. Wer von einer Kriegspeitsche getroffen wird, erleidet äussere und innere Verletzungen bis hin zu Knochenbrüchen oder vom Peitschenbiss herausgerissenen Fleischfetzen und findet dies bestimmt kein bisschen erotisch. Übrigens kann man mit … [weiterlesen]


Irrtum#142: Ein Blutstein ist eine unheilige Sache.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Argh! Der Blutstein ist heilig in den Augen der mittelalterlichen Christen, denn seine roten Sprenkel sind das Blut Christi. Er bringt dem Krieger ausserdem Schutz bei riskanten Unternehmungen (wie zum Beispiel einer Schlacht) und stoppte Blutungen (warum Krieger ihn auch gerne trugen). Und Blitz und Donner verursachte das Ding auch. Har!


Irrtum#221: Speere hatten schon immer Widerhaken.
Aktualisiert 21. Juli 2008

In Wahrheit sind Widerhaken im Mittelalter eher selten gewesen, und auch die Römer berichteten entsetzt über die brutalen Speere der Germanen, die ebensolche Widerhaken hatten. Besonders praktisch waren Widerhaken in der Schlacht nur, wenn man mehrere Speere hatte, denn sie rissen zwar grössere Wunden, liessen sich aber entsprechend schwer aus einem söben damit bestochenen Gegner[weiterlesen]


Irrtum#222: Es ist ziemlich sinnlos, seinen Speer absichtlich auf den Schild des Gegners zu werfen.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Nicht, wenn man mehrere Speere hatte. Die Speere der Germanen waren sogar extra so konzipiert, dass sie den Trägern der Schilde, in welche sie geschmissen wurden, besondere Probleme bereiteten: Man hatte sie extra mit Widerhaken versehen, damit sie in den Schilden hängenblieben, und mit Eisenschäften auf fast der halben Speerlänge, damit die Gegner sie nicht … [weiterlesen]


Irrtum#264: Kriegsleute schreiben Kriegsberichte und Schriften über Schlachten und Strategien.
Aktualisiert 21. Juli 2008

So’n Quark. Heutzutage schreiben doch auch nur diejenigen Steuergesetze, die keine Steuern zahlen. Und so war es auch im Mittelalter: Nicht Ritter oder Soldaten, alle meist des Schreibens nicht mächtig, schrieben über Strategien, sondern - man lese und staune und bepisse sich vor Lachen - Mönche! Klar, dass Mönche keine Ahnung vom Krieg hatten, schon … [weiterlesen]


Irrtum#299: Kriegergilden gibt’s nur im Rollenspiel.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Kriegergilden gab’s wirklich. Die Landsknechte Ende des 15. Jahrhunderts schlossen sich zu gildenähnlichen Strukturen mit eigenem Kodex, eigenem Recht und eigener Verwaltung zusammen. Wer hierzu gehören wollte, musste Soldat sein und auf den Kodex einen Eid schwören. Heute nennt man das nicht mehr Gilde, sondern Bundeswehr.


Irrtum#455: Ein Streitwagen ist nur für einen ausgelegt.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Nope. Immer für zwei. Die alten Römer bedienten sich gerne der Streitwagen, und bei den Kelten spielte er eine absolute Schlüsselrolle in vielen Schlachten. Vor allem hier wurden Wagenlenker und Krieger immer als eine unzertrennliche Einheit gesehen. Der Wagenlenker schmiss nebenbei noch mit Speeren um sich, war aber in erster Linie dafür zuständig, die wirklich … [weiterlesen]


Irrtum#456: Streiten sich zwei Völker und können sich nicht einigen, prügeln sie sich halt.
Aktualisiert 21. Juli 2008

Heutzutage ja, denn die Hemmschwelle, einen Krieg zu entfachen, ist aufgrund der Tatsache, dass man dem Gegner nicht mehr gegenübersteht, sondern er meilenweit weg ist, nicht mehr vorhanden. Früher aber war es sehr oft anders, so wählte man Vertreter beider Völker, die die Sache im Zweikampf entschieden. Schon David und Goliath war ein solches Pärchen, … [weiterlesen]


Seite 1 von 212Nächste»
Der Inhalt dieser Webseite ist urheberrechtlich geschützt! Die Verwendung, Verbreitung oder Wiedergabe von Texten, auch Auszugsweise, sowie Bildern und Grafiken dieser Seite ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch den Autor ist ausdrücklich untersagt. Wenn du zitieren willst - bitte sei so nett und frag einfach vorher den Autor!

teucom.net ...denn teucom ist nett!
Hier gehts zu  Mittelalter Top 100 Listinus Toplisten BeliebtesteWebseite.de Mittelalter-Portal TempusPorta
//content