Irrtum#479: Bögen werden nur aus Holz gemacht.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliNatürlich waren die bei weitem meisten Bögen in der Tat aus Holz, vor allem aus Eibe oder Ulme. Die
Pfeile übrigens wurden eher aus der Espe gefertigt, die Esche eignete sich für beides. Doch das war noch lange nicht alles, denn als der Stahl erfunden wurde (Nummer 24, gewidmet dem
Schmiede (Handwerk)), versuchte man auch, die Biegsamkeit dieses neuen Metalls zu nutzen und stellte Stahlbögen her. Das funktionierte recht gut, hatte aber ausser dem hohen Preis vor allem zwei Nachteile: Erstens kamen zu der Zeit so laaaangsam die ersten Schusswaffen auf und verdrängten die Bögen ohnehin und zweitens war es im Winter kaum möglich, Stahlbögen zu benutzen, denn bei Kälte biegt sich Stahl nicht, sondern bricht. Wie peinlich. Aprospos peinlich: Leider widersprechen sich auch die Quellen hier ein bisschen heftiger: Zwar wurde der erste Stahlbogen angeblich 1313 dokumentiert, doch der Stahl erst fast 2 Jahrhunderte später erfunden. Wer recht hat? Keine Ahnung, der Anonyme Christ ist der Anonyme Christ, nicht Jesus selbst.
- Irrtum#223: Der Barbar, erdacht nach dem Vorbild des Wikingers, hasst feige Fernwaffen. Der DSA-Barbar tut das vielleicht, nicht aber der Wikinger.
- Irrtum#158: Man stellt Bogenschützen am besten in eine lange Reihe vor die anderen Abteilungen, damit sie schiessen konnten, bis der Gegner nahe genug heran sind. Dann zieht sich die Bogenschützenabteilung zurück. Jooh, kann man machen.
- Irrtum#6: Man kann mit einem einfachen Bogen höchstens 50 Meter schiessen. Verfünffacht man diese Angabe, kommt man der Sache schon näher.

