Irrtum#432: Bier besteht aus Hopfen, Malz und Wasser.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliStimmt. Und Glattwasser, einem Absud aus Biertreber, sprich eigentlich “Biermüll”. Und natürlich weissem Pech, Anis, Getreidearten aller Art, Kräutern und Wurzelsäften und Pilzen, Lavendel und Farnkraut und so. Ach ja, nicht zu vergessen Nusslaub und verschiedene recht gefährliche Gifte bzw. Drogen, wie zum Beispiel Bilsenkraut, dessen Gefährlichkeit in Nummer 393, nicht umsonst gewidmet dem Meuchelmörder (
Beruf) beschrieben ist. Oder Wermut und Seidelbast. Kümmel, Salz, Wachholder, Gagel, eigentlich alles, was man so in einem wirklich gruseligen
Hexenkessel finden kann. Sogar Sumpfporst, dessen Wirkung bei den Wikingern und Kelten eventuell die Berserker hervorgebracht hat! (steht in Nummer 362, gewidmet dem
Barbaren (
Kampf)). Dieses Treiben ging in Bayern bis 1516, dann kam durch Heinrich Wilhelm IV von Bayern das Reinheitsgebot. Die restlichen deutschen Länder übernahmen dieses allerdings erst vor 100 Jahren, und bis dahin wurde alles fröhlich hinuntergespült, was oben beschrieben ist. Der Anonyme Christ entschuldigt sich in aller Form bei den vielen Biertrinkern, die bei dem Gedanken an
Bier mit Salz, Kümmel und Anis die Tastatur vollgekotzt haben.
- Irrtum#74: Trunkenbolde lieben Krüge oder Hörner mit schäumendem Bier. Heute ja.
- Irrtum#369: Die alten Ägypter saufen kein Alt. Nun, ob es unbedingt so etwas Perverses wie Alt oder gar etwas so Wässriges wie Kölsch war, weiss der Anonyme Christ nicht, aber dass schon die alten Ägypter Bier brauten, ist erwiesen: Sie mischten Brotteig und Hefe und liessen das Ganze dann gären.

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