Irrtum#321: Fromme Menschen schlagen ihre Kinder nicht.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliSollte man meinen, immerhin faseln die meisten Religionen viel vom Frieden. Doch Vorsicht: Religionen erlegen ihren Gläubigen oft recht heftige Pflichten und Beschränkungen auf, und innerhalb so mancher
Religionsgemeinschaft, die gegenüber Aussenstehenden missionarisch nett ist, herrschen drastische interne Strafregeln. Diese Regeln sind selten niedergeschrieben, doch steigt der Druck durch religiöse Auflagen, so wird es für den Erziehenden immer w
ichtiger, bei den eigenen Kindern jegliche Verletzung dieser Regeln zu strafen. Klar, dass auch die Bibel mal wieder einen Kommentar dazu bereit hat, so z.B. in Sprüche 23, 13: “Halte die Zucht vom Knaben nicht fern; er stirbt nicht, wenn Du ihn schlägst mit dem Stock!” Das Strafen jetzt schützt angeblich vor der Hölle später, und genau diese Philosophie macht fromme Menschen so gewalttätig in der Erziehung. Ach ja, nur damit der Anonyme Christ nicht als Grüner durchgeht (was er als extrem beleidigend empfinden würde!): Nein, total antiautoritäre Erziehung ist genauso wenig das Gelbe vom Ei.
- Irrtum#198: Wenn der Staat die Kirche unterstützt, hat der Teufel keine Chance. Dieser Irrtum ist besonders verhängnisvoll, denn gerade das enge Zusammenrücken von Kirche und Staat (bei monotheistischen Religionen, siehe Nummer 197, gewidmet dem Frommen (Glaube), ) bringt erst den Teufel in Hochform.
- Irrtum#208: Fromme Menschen sind keine guten Gastgeber. Die allseits beliebte Bibel bestätigt, dass Gottes Volk alles, ja wirklich alles für seine Gäste tut.
- Irrtum#166: Fromme Leute kehren die Meinung über ihre Götter nicht einfach um. Wenn der Wechsel der eigenen Einstellung günstig ist, wechseln fromme Leute die Meinung über ihre Götter wie Politiker ihre Parteien.

