Irrtum#562: Wenn man Karten mischt, mischen sich die Karten.
Aktualisiert am 21. Juli 2008 von AliJa. Prinzipiell ja. Wenn man aber nicht will, dass sie sich vermischen, dann kann man mit gutem Geschick dafür sorgen, dass sie dies eben auch nicht tun. Es ist ein bisschen schwierig zu erklären und noch schwieriger zu machen, jedenfalls versagt der Anonyme Christ mit seinen vom vielen Beten krumm gewordenen Weisswurstgriffeln dabei jedesmal kläglich: Den Teil, den man nicht mitmischen will, nehme man recht fest zwischen Daumen und Zeigefinger und mische sozusagen über ihn hinweg bzw. unter ihn drunter. Am Ende nehme man den über dem ungemischten Teil liegenden Stapel nach oben. Schon liegen die gewünschten Karten unten. Nun zum kritischen Moment des Abhebens: Man packt den ungemischten Teil am schmalen Rand derart fest, dass sich die Karten etwas biegen und eine sogenannte Brücke bilden. Der Abstand, der dadurch entsteht, dient dem kleinen Finger der linken Hand als Markierung, welche Karten abgehoben werden müssen. Nach diesem Abheben liegen dann automatisch die ungemischten Karten oben.
- Irrtum#561: Es gibt keinen todsicheren Gewinn beim Roulette. Alle fanatischen Spielernaturen hergehört, dies ist der Weg zum Reichtum (freilich nur nützlich, wenn man bereits reich ist, denn man braucht gegebenenfalls irrsinnig viel Handgeld dazu): Man nehme einen Chip und setze ihn auf Rot.
- Irrtum#563: Kartenzinken ist schwierig. Nö.

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