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Irrtum#279: Schauspiel und Sangeskunst war im Mittelalter beim Adel beliebt.

Aktualisiert am 21. Juli 2008 von Ali

Einer der Gründer des Templerordens, Bernhard von Clairvaux, beschrieb die Ritter des Ordens und lässt dabei recht deutlich durchblicken, was man damals von Schauspiel und Sangeskunst zu halten hatte: “Schach und Brettspiele verabscheuen sie (die Ritter, Anmerkung des Anonymen Christen), schätzen weder die Hetz- noch die Vogeljagd, hassen die Vagabunden, die Spielleute, alles übermässige Singen und Schauspielen wie auch die exzessive Eitelkeit und Dummheit der Welt.” Dies sagt uns, dass Schauspieler wie Vagabunden angesehen wurden und wohl eher zur Belustigung des niederen Volks herhielten, dass nicht alle Barden in Europa einen solch hohen Status wie bei den Kelten hatten (Nummer 182, gewidmet dem Barden (Volk), ) und das Ritter, der Kern des Heeres im Mittelalter, ziemlich öde Dummdeppen waren. Mal ehrlich: Kennt jemand einen Bundeswehrsoldaten mit Opern-Fable? Hm, manche Dinge ändern sich nie…

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