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Irrtum#578: Ausländische Sklavenhändler überfallen unschuldige Dörfer und versklaven deren Bewohner.

Aktualisiert am 21. Juli 2008 von Ali

Das ironische am Sklavenschicksal war, daß die meisten Sklaven nicht von Ausländern, sondern von den eigenen Leuten versklavt wurden. Einheimische Verbrecher überfielen Dörfer und fingen die Dorfbewohner ein. Dann nahmen sie den Leuten all ihre Habe (inklusive der Kleider, die sie gerade trugen) und verschleppten sie die frischgebackenen Sklaven an die Küste. Dort trafen sie sich mit reichen Ausländern auf Schiffen. Die Sklaven erwartete ein grausames Schicksal, und oft wurde die Überfahrt nach Amerika schon zur Todesfalle, denn die Sklavenschiffe boten in etwa den Komfort eines Schweinetransporters (dies ist ausnahmsweise keine scherzhafte Übertreibung, sondern Tatsache). Daß es Einheimische sind, die ihre eigenen Nachbarn versklaven, ist auch heute oft noch so, speziell im Mädchenhandel mit dem Osten, wo die Profite im Menschenhandel inzwischen höher sind als die aus dem Drogenhandel.

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