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“Gewidmet der Emanze“
Emanze… fast schon ein Schimpfwort. Dabei wird es so langsam mal Zeit, dass die Gleichberechtigung der Geschlechter sich mal durchsetzt, doch Pustekuchen: Islamische Fundamentalisten setzen einen Rückschritt nach dem anderen durch, verbieten Schulbildung, Wahlen und das Zeigen das Gesichts ausserhalb der vier Wände ihres Mannes und verwandeln das Leben der Frauen in eine private Hölle als Dulderin der Launen, Begierden und Gewalttätigkeit ihrer Männer. Der Westen ist da weiter, doch hält sich auch dort die Einstellung, dass die Frau die Unterlegene ist, in den Köpfen. Gemeint ist damit nicht nur das Denken der Männer, sondern auch das der Frauen, in deren Gehirnen sich der Gedanke an Emanzipation oft nicht wirklich, sondern nur oberflächlich niedergeschlagen hat. Die Kehrseite der Medallie sind Feministinnen der Sorte, die 5000 Jahre Männerherrschaft innerhalb von 10 Jahren rächen wollen und dabei selbst immer männlicher werden, um sich in der Männerwelt durchzusetzen. Dem vielleicht in der christlichen Welt grössten legalen Unterdrücker der Frau, nämlich dem Inquisitor, ist hier ein eigenes Kapitel gewidmet, ebenso dem Weibe generell und einer besonderen Form der Emanze, nämlich der Hexe.
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Irrtum#118: Gewalt in der Ehe ist verpönt. Aktualisiert 21. Juli 2008
Nicht im Mittelalter. Bis ins 19. Jahrhundert war es Männern ausdrücklich erlaubt, Frauen zu schlagen. Heute dürfen sie das nur noch im Schach, und selbst dann bekommen sie wochenlang Vorwürfe, und dass, obwohl Gewalt in der Ehe heutzutage erwiesenermassen von beiden Geschlechtern in gleichem Masse ausgeht. Dabei allerdings bezieht sich die Gewalt von Frauen eher … [weiterlesen]
Irrtum#121: Frauen in der Armee gibt’s nur in Demi-Moore-Filmen. Aktualisiert 21. Juli 2008
An der Front, ja, mag sein. Aber in allen Zeitaltern ausser unserem jetzigen waren Frauen ein superwichtiger Bestandteil jeder Armee, denn sie kümmerten sich hinter den Linien um Verpflegung, Verletzte und Moral der Truppe, während sich die Männer an der Front austobten. Gut ein Fünftel der Ausgaben eines Feldzugs entfielen auf den Tross an Weibsvolk … [weiterlesen]
Irrtum#122: Keuschheitsgürtel haben etwas Lustiges. Aktualisiert 21. Juli 2008
Nur in Filmen, und nur in solchen, die an jeglicher Autentizität meilenweit vorbeireiten. Ein Keuschheitsgürtel war für seine Trägerin die absolute Qual, verursachte schmerzhafteste Blasen, trug Fäkalien in die Scheide und den wunden Anus und die vielen Wunden, die er verursachte. Nicht selten starb die Trägerin eines Keuschheitsgürtels an Infektionen und Wundfieber. Und nebenbei: Gehen … [weiterlesen]
Irrtum#183: Frauen gehören ins Haus, aber das Haus gehört dem Mann. Aktualisiert 21. Juli 2008
Wie machohaft, dieser Gedanke! In den meisten mittelalterlichen Kulturen gibt es solche Auffassungen zwar wirklich, aber die Kelten waren eine rühmliche Ausnahme. Annulierte eine keltische Ehefrau die Ehe, behielt sie Haus und Hof, da sie diese für sich und die Kinder brauchte, während der Mann lediglich seine Waffen mitnehmen durfte. Überhaupt war wahrscheinlich die Mehrheit … [weiterlesen]
Irrtum#203: Die Bibel ist gar nicht so frauenfeindlich, wie man so sagt. Aktualisiert 21. Juli 2008
Nun, fragen wir zu diesem Thema am besten jemanden, der sich auskennt, nämlich Gott. Dieser sagt dazu unter anderem Folgendes: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.” (Genesis 2, 18). Auch der Frau selbst gibt er eine recht klare Rolle, indem er in seinem … [weiterlesen]
Irrtum#322: Der Mann herrscht laut Bibel über die Frau. Folglich sind Frauen ungefährlich. Aktualisiert 21. Juli 2008
Die Bibel warnt an etlichen und zahllosen Stellen vor der unbändigen Gefährlichkeit der Frauen (Natürlich nur derjenigen Frauen, die nicht aus der eigenen Familie stammen und somit geheiratet werden dürfen (Kein Druckfehler!)). “Bitterer als der Tod ist die Frau, die ein Fangseil ist, deren Herz ein Netz, deren Hände Fesseln.” (Prediger 7, 26). Die alten … [weiterlesen]
Irrtum#333: Keuschheitsgürtel zieht man nur Frauen an. Aktualisiert 21. Juli 2008
Die Angst christlicher Leute davor, dass ein junger Mann onanieren könnte, war ab 1320 so gross, dass man Keuschheitsgürtel oft pubertierenden Jungen anzwängte, um zu verhindern, dass sie onanierten, denn dies war (und ist nach Auffassung vieler Leute bis heute noch) Sünde. Daher kamen auch solch interessante Märchengeschichte wie die, dass Onanieren die Wirbelsäule weichmache, … [weiterlesen]
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