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Anmelden • Aus den Irrtümern » der Weiberei »
“Gewidmet der Weiberei“
Dieser Teil der Website ist für Frauen. Jaja, für Männer auch, ist ja gut… Zwei berühmte Zitate seien alles, was als Einleitung zum Thema Frauen und ihre Stellung in der Gesellschaft gesagt sei. So meinte Siegmund Freund als alter Mann in etwa (der genaue Wortlaut ist dem Anonymen Christen nicht geläufig): “Ganze 40 Jahre lang habe ich mich mit der Psychologie der Frau beschäftigt, doch eines ist mir in der ganzen Zeit verschlossen geblieben: Was wollen Frauen eigentlich?” Der nicht minder berühmte Philosoph Nietzsche wurde deutlicher: “Der Mann kann böse sein, die Frau aber ist schlecht.” Diese Rubrik widmet sich nicht nur den Frauen, sondern auch ihren Liebhabern, ihren Schrulligkeiten und denjenigen, die mit Frauen nichts anfangen können, sondern ihrer Sexualität auf andere Weise Befriedigung verschaffen. Gewidmet ist sie im Einzelnen der Emanze, der Hexe, der Hure, dem Inquisitor, dem Lüstling, der Schönen und dem Weibe allgemein.
dem Inquisitor (13)
dem Lüstling (8)
dem Weibe (18)
der Emanze (7)
der Hexe (12)
der Hure (4)
der Schönen (6)
Irrtum#118: Gewalt in der Ehe ist verpönt. Aktualisiert 21. Juli 2008
Nicht im Mittelalter. Bis ins 19. Jahrhundert war es Männern ausdrücklich erlaubt, Frauen zu schlagen. Heute dürfen sie das nur noch im Schach, und selbst dann bekommen sie wochenlang Vorwürfe, und dass, obwohl Gewalt in der Ehe heutzutage erwiesenermassen von beiden Geschlechtern in gleichem Masse ausgeht. Dabei allerdings bezieht sich die Gewalt von Frauen eher … [weiterlesen]
Irrtum#121: Frauen in der Armee gibt’s nur in Demi-Moore-Filmen. Aktualisiert 21. Juli 2008
An der Front, ja, mag sein. Aber in allen Zeitaltern ausser unserem jetzigen waren Frauen ein superwichtiger Bestandteil jeder Armee, denn sie kümmerten sich hinter den Linien um Verpflegung, Verletzte und Moral der Truppe, während sich die Männer an der Front austobten. Gut ein Fünftel der Ausgaben eines Feldzugs entfielen auf den Tross an Weibsvolk … [weiterlesen]
Irrtum#122: Keuschheitsgürtel haben etwas Lustiges. Aktualisiert 21. Juli 2008
Nur in Filmen, und nur in solchen, die an jeglicher Autentizität meilenweit vorbeireiten. Ein Keuschheitsgürtel war für seine Trägerin die absolute Qual, verursachte schmerzhafteste Blasen, trug Fäkalien in die Scheide und den wunden Anus und die vielen Wunden, die er verursachte. Nicht selten starb die Trägerin eines Keuschheitsgürtels an Infektionen und Wundfieber. Und nebenbei: Gehen … [weiterlesen]
Irrtum#183: Frauen gehören ins Haus, aber das Haus gehört dem Mann. Aktualisiert 21. Juli 2008
Wie machohaft, dieser Gedanke! In den meisten mittelalterlichen Kulturen gibt es solche Auffassungen zwar wirklich, aber die Kelten waren eine rühmliche Ausnahme. Annulierte eine keltische Ehefrau die Ehe, behielt sie Haus und Hof, da sie diese für sich und die Kinder brauchte, während der Mann lediglich seine Waffen mitnehmen durfte. Überhaupt war wahrscheinlich die Mehrheit … [weiterlesen]
Irrtum#203: Die Bibel ist gar nicht so frauenfeindlich, wie man so sagt. Aktualisiert 21. Juli 2008
Nun, fragen wir zu diesem Thema am besten jemanden, der sich auskennt, nämlich Gott. Dieser sagt dazu unter anderem Folgendes: “Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei. Ich will ihm eine Hilfe machen, die ihm entspricht.” (Genesis 2, 18). Auch der Frau selbst gibt er eine recht klare Rolle, indem er in seinem … [weiterlesen]
Irrtum#322: Der Mann herrscht laut Bibel über die Frau. Folglich sind Frauen ungefährlich. Aktualisiert 21. Juli 2008
Die Bibel warnt an etlichen und zahllosen Stellen vor der unbändigen Gefährlichkeit der Frauen (Natürlich nur derjenigen Frauen, die nicht aus der eigenen Familie stammen und somit geheiratet werden dürfen (Kein Druckfehler!)). “Bitterer als der Tod ist die Frau, die ein Fangseil ist, deren Herz ein Netz, deren Hände Fesseln.” (Prediger 7, 26). Die alten … [weiterlesen]
Irrtum#333: Keuschheitsgürtel zieht man nur Frauen an. Aktualisiert 21. Juli 2008
Die Angst christlicher Leute davor, dass ein junger Mann onanieren könnte, war ab 1320 so gross, dass man Keuschheitsgürtel oft pubertierenden Jungen anzwängte, um zu verhindern, dass sie onanierten, denn dies war (und ist nach Auffassung vieler Leute bis heute noch) Sünde. Daher kamen auch solch interessante Märchengeschichte wie die, dass Onanieren die Wirbelsäule weichmache, … [weiterlesen]
Irrtum#457: Hexen arbeiten im Geheimen. Aktualisiert 21. Juli 2008
Hexen waren für die Kelten böse Zauberweiber, die aber durchaus nicht nur mit irgendwelchen heimlichen Tricks Leute verhexten, sondern zum Beispiel in der Schlacht gegen Artus’ Leute recht heftig zuprügeln konnten. Dort trugen sie sogar Ritterrüstungen, verzaubert und somit fast unzerstörbar. Der Held Peredur hatte so seine Mühe, der hysterischen Schar Herr zu werden, und … [weiterlesen]
Irrtum#518: Hexen und Heilkundige versuchen, die Schulmedizin zu untergraben. Aktualisiert 21. Juli 2008
Ja. Nein. Äh. Schon, aber umgekehrt war es schlimmer. Also Folgendes: Da Ärzte sich aus katholisch-tabudenkerischen Gründen bis ins 13. Jahrhundert hinein nicht allzu intensiv mit dem weiblichen Körper beschäftigen durften, hatten heilkundige Frauen auf so manchem Gebiet der Medizin mehr Ahnung als die damals ohnehin nicht allzu hoch angesehenen Ärzte. Dann aber wurde in … [weiterlesen]
Irrtum#519: Es ist Sache des Exhorzisten, festzustellen, ob jemand verflucht ist oder nicht. Aktualisiert 21. Juli 2008
Ist es nicht; diese Aufgabe fiel den Ärzten zu. Sie wurden oft als Gutachter zu den Inquisitionsgerichten berufen, da es eine einfache und allgemeingültige Regel gab, welche genau klarstellte, wann jemand verhext war und wann nicht: Eine Krankheit, die ein Arzt heilen kann, ist keine Hexerei. Kann er die Krankheit nicht heilen, liegt ein Hexenfluch … [weiterlesen]
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