Spionage ist bei Rollenspielcharakteren von Zeit zu Zeit eine Art Nebenbeschäftigung, ohne die man im Rollenspiel nicht weit kommt. Entdeckt man dabei etwas zu interessantes, sagt man das am besten dem Meuchler-Kollegen von nebenan.
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Irrtum#215: Spione gibt es erst seit dem späten Mittelalter.
Aktualisiert 21. Juli 2008
Spione gab es schon in der Bibel im alten Testament. Zwar werden sie dort nie erwähnt, doch fällt auf, dass oft israelitische Führer Träume hatten, die sie auf die nächsten strategischen und taktischen Züge ihrer Gegner aufmerksam machten, selbst dann, wenn es sich um wirklich überraschende Angriffe handeln sollte und wenn es wirklich kein äusserliches … [weiterlesen]
Irrtum#482: Will ein Feldherr eine Stadt erobern, in der Leute seines Volkes wohnen, haben diese halt Pech.
Aktualisiert 21. Juli 2008
Das kommt darauf an. Pech haben sie nur, wenn man sie vorher als Fremdlinge identifiziert, dann nämlich entlädt sich die Wut des belagerten Volkes oft gegen sie, was sie in lebenbedrohliche Schwulitäten brachte. Oft aber war es eher ein Riesenglück, denn die günstigste Art, eine Stadt zu erobern, ist immer die, dass ein Verräter die … [weiterlesen]
Irrtum#487: Ohne moderne Kommunikationstechnologie ist Heeresspionage kaum denkbar.
Aktualisiert 21. Juli 2008
Und ob! So mancher Fürst gab für das Nachrichtenwesen bis zu einem Drittel seiner Heereskosten aus. Spione und Verräter waren gefragte Leute, denn auch im Mittelalter war man nur selten dumm oder verzweifelt genug, sich mit einem Gegner einzulassen, dessen Stärke man nicht kannte. Also entsandte man Spione. Moderne Kommunikationstechnik war da nicht nötig, man … [weiterlesen]